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Es sind 12 anstehende Veranstaltungen vorhanden - Seite 1 / 3

25
Okt
2017
bühne
Ausnahmsweise nicht - wie sonst immer - am 1. Mittwoch des Monats, denn das wäre der 01.11. gewesen. Ein Datum, das - nach langen Wochenende inkl. Helloween - auch die größten Partyhengste und -stuten (also uns) überfordert hätte. Wir hoffen euch geht es genau so und haben die Show um eine Woche

vorverlegt. Ansonsten alles wie immer: Platten können ersteigert oder guillotiniert werden, moderiert von Hank the DJ, exekutiert von von Marie & Antoinette und dazu fließt Schnaps.

08
Nov
2017
poetry slam
bühne
Der Poetry Slam im Räng Teng Teng erfreut sich äußerster Beliebtheit. Auf der Eckbühne des "schönsten Westernpuffs Freiburgs" trifft sich immer am zweiten Mittwoch im Monat die regionale Slam-Szene, liefern sich Debütanten und gestandene Lokalmatadoren einen hitzigen Kampf um die Dichterkrone

des Abends: ein bisschen gemütlicher aber kein bisschen weniger enthusiastisch!

Kartenreservierung bitte per Nachricht an die Poetry Slam Facebook Seite

10
Nov
2017
wave
pop
bühne
Nachts auf der Autobahn wird die Welt plötzlich bunt. Lichter flackern, die Hoffnung auch. Und hinter dem nächsten Schatten steckt der Sinn des Lebens. Magic Wands klingen nach Nacht, aber nach jener Sorte, in der alles passieren kann, in der man wild tanzen, den Sinn der Welt entdecken oder auch

 nur einfach sehnsüchtig seufzen kann - ein wenig so wie Los Angeles, die Stadt, aus der sie kommen. Ätherische Synthies treffen dabei auf hallende Gitarren, treibende Beats wechseln sich mit verschliffenen Rhythmen ab und irgendwo zwischen 70's Psychedelic und 80er-Wave löst man sich auf in seinen Gedanken, in seinem Fühlen, im Sound.
Nach diversen Festivalauftritten in den USA (Lollapalooza, SXSW und Noise Pop) und UK (Live at Leeds, The Great Escape), drei Alben mit durchweg positivem Presseecho (NME, BBC1, Radio XFM) kommen Magic Wands zum ersten Mal nach Kontinentaleuropa.
website facebook

Eintritt: VVK: 8,- € (zzgl. Vvk-Gebühr bei Flight13 Records und reservix.de), AK: 10,- €

 

17
Nov
2017
RnR
country
bühne
blues
Jake La Botz Lebensweg klingt ein bißchen zu sehr nach Hollywood, um wahr zu sein. Vorausgesetzt man könnte Merle Haggard, Tom Waits, Charles Bukowski, Mark Twain, Sid Vicious, David "Honeyboy" Edwards, Jim Jarmusch, Boxcar Bertah und Jack Kerouc allesamt für diesen einen Streifen casten. Mit 15

verließ er sein Elternhaus, wurde Schulabbrecher, Kleinkrimineller, Punk, hielt sich mit Jobs über Wasser und brachte sich das Gitarrenspiel bei. Er spielte in Straßen und Kneipen in New Orleans, Chicago und im Mississippi Delta und geriet in Kontakt zu einigen der letzten überlebenden Vorkriegs-Bluesmusiker, wie David "Honeyboy" Edwards, "Homesick" James und "Maxwell Street" Jimmy Davis. Weitere Stationen: Gospelsänger in einer schwarzen Kirchengemeinde, Buddhist und Meditationslehrer.
Er wurde schließlich bekannt durch seine "Tattoo Across America Tour" in der er ausschließlich in Tätowiershops spielte, sowie durch diverse Filmauftritte, zu denen er auch seine Songs beisteuerte ("Rambo", Regie: Sylvester Stallone, "Animal Factory", Regie: Steve Buscemi, "On The Road", Regie: Walter Salles).

Auf ausgedehnten Tournéen durch die Vereinigten Staaten und Europa war er Vorband für Größen wie Ray Charles, Etta James, Dr. John, Mavis Staples, JD McPherson, Buddy Guy, Jr. Wells, Taj Mahal, Buckwheat Zydeco, Tony Joe White, John Hammond und The Blasters. Zuletzt spielte er die Titelrolle im Spielfilm "The Grace Of Jake" und war als "The Shape" im Musical "Ghost Brother Of Darkland Country" zu sehen. Geschrieben von Stephen King und John Mellencamp mit Musik von T-Bone Burnett.
All diese Stationen seines Lebensweg klingen auch in seinem neuesten Werk "Sunnyside" an, daß im Mai bei Hi Style Records erschien. Ein Album das in punkto Songwriting, erzählerischer Vorstellungskraft und Verarbeitung seiner persönlichen Erfahrungen mit der selben Tiefe daher kommt, wie die davor genannten Größen.

website facebook

Eintritt: VVK: 12,- € (zzgl. Vvk-Gebühr bei reservix.de), AK: 15,- €

 

 

21
Nov
2017
singer songwriter
punk
pop
bühne
Wir haben wirklich Glück mit Schnipo Schranke. Dass in einer Zeit, in der alles Gestörte, Neurotische entweder zu riesigen Funmonstern aufgeblasen oder unter den Teppich gekehrt wird, plötzlich diese beiden Songwriterinnen um die Ecke gekommen sind. Als vor anderthalb Jahren das Debüt von Daniela

Reis und Fritzi Ernst alias Schnipo Schranke herauskam, war man irgendwie irritiert bis begeistert: Dass diese beiden jungen Frauen so derbe Sachen zu so entzückenden Melodien singen. Sie haben nicht locker gelassen und weiter getextet und komponiert, immer weiter: Auch um klar zu machen, dass die wirklich derben Sachen nichts mit "Pimmel" oder "Pisse" singen zu tun haben. Sondern mit Liebe, Tod, Vergangenheit, zum Beispiel.
Sie können sich die Augen und die Ohren reiben: Wie schaffen die das wohl? Daniela Reis und Fritzi Ernst, haben im ersten Jahr ihrer Starwerdung so viel um die Ohren gehabt: Ihr Debütalbum haben sie in die Welt getragen, ständig Konzerte gespielt, Termine, Termine. Und währenddessen haben sie noch ein solches zweites Album produziert.

"Stars hängen an der Wand / Ich hänge in den Seilen" heißt es in dem Song "Stars". Das zweite Album hätte auch "Sick" heißen können, denn Schnipo Schranke sind voll gestört und darin sehr ehrlich. Sie hängen oft in den Seilen, sind aber total fleißig (sie würden sagen: streberhaft). Und diese Mischung ist selten, um nicht zu sagen: Rare. Außerdem kann rare noch blutig heißen und indifferent, dünn, blau, halbgar, rar, kaum und nicht zuletzt eigentümlich.

Sie haben sich das DIY-Konzept nicht ausreden lassen. Keine Streicher, keine Gastmusiker, die ihre tollen Melodien umspielen. Wieder hat Ted Gaier (Die Goldenen Zitronen) das Album produziert, diesmal sind die drei nach Reichenow gefahren, in die ehemalige Scheune einer LPG des kommunistischen Deutschlands. "Wir wussten, was wir anders und besser machen wollten", sagt Daniela Reis. Ausgefuchster ist es geworden, rhythmisch und soundmäßig interessanter, düsterer, wilder.

"Singer/Songwriter" im deutschen Kontext, da denken wir alle an Männer mit Bart und Hut, die Stadien füllen, in dem sie sentimental von Heimat oder Früher singen. Aber Früher und Heimat sind nicht sentimental und Liebe ist nicht dieses Schmusegefühl. Heimat sind auch die Schatten der Vergangenheit und Liebe ist auch einsam auf dem Baum sitzen und warten, bis du endlich mal lüftest. Fassungslos dem Tod ins Gesicht schauen. Von all dem handeln die Songs von Schnipo Schranke. Dass man durch Pipi, Sperma und Eiter reiten muss, es geht um's Sich-Aushalten-Müssen, ums Eingeliefertwerden, um Dope, auf Tour sein, down sein, eine von den Geilen sein und dabei ist "Rare" auch immer wieder schrecklich lustig. Allzeit likebereit, das höchste der Gefuhle. Danke Schnipo.

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