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17
Nov
2017
RnR
country
bühne
blues
Jake La Botz Lebensweg klingt ein bißchen zu sehr nach Hollywood, um wahr zu sein. Vorausgesetzt man könnte Merle Haggard, Tom Waits, Charles Bukowski, Mark Twain, Sid Vicious, David "Honeyboy" Edwards, Jim Jarmusch, Boxcar Bertah und Jack Kerouc allesamt für diesen einen Streifen casten. Mit 15

verließ er sein Elternhaus, wurde Schulabbrecher, Kleinkrimineller, Punk, hielt sich mit Jobs über Wasser und brachte sich das Gitarrenspiel bei. Er spielte in Straßen und Kneipen in New Orleans, Chicago und im Mississippi Delta und geriet in Kontakt zu einigen der letzten überlebenden Vorkriegs-Bluesmusiker, wie David "Honeyboy" Edwards, "Homesick" James und "Maxwell Street" Jimmy Davis. Weitere Stationen: Gospelsänger in einer schwarzen Kirchengemeinde, Buddhist und Meditationslehrer.
Er wurde schließlich bekannt durch seine "Tattoo Across America Tour" in der er ausschließlich in Tätowiershops spielte, sowie durch diverse Filmauftritte, zu denen er auch seine Songs beisteuerte ("Rambo", Regie: Sylvester Stallone, "Animal Factory", Regie: Steve Buscemi, "On The Road", Regie: Walter Salles).

Auf ausgedehnten Tournéen durch die Vereinigten Staaten und Europa war er Vorband für Größen wie Ray Charles, Etta James, Dr. John, Mavis Staples, JD McPherson, Buddy Guy, Jr. Wells, Taj Mahal, Buckwheat Zydeco, Tony Joe White, John Hammond und The Blasters. Zuletzt spielte er die Titelrolle im Spielfilm "The Grace Of Jake" und war als "The Shape" im Musical "Ghost Brother Of Darkland Country" zu sehen. Geschrieben von Stephen King und John Mellencamp mit Musik von T-Bone Burnett.
All diese Stationen seines Lebensweg klingen auch in seinem neuesten Werk "Sunnyside" an, daß im Mai bei Hi Style Records erschien. Ein Album das in punkto Songwriting, erzählerischer Vorstellungskraft und Verarbeitung seiner persönlichen Erfahrungen mit der selben Tiefe daher kommt, wie die davor genannten Größen.

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Eintritt: VVK: 12,- € (zzgl. Vvk-Gebühr bei reservix.de), AK: 15,- €

 

 

24
Nov
2017
singer songwriter
pop
country
bühne
Sebastian Kiefer, aka Huck Blues hatte diese Songs ursprünglich als Ideensammlung für seine Band Diving For Sunken Treasure angedacht. Was rund zwei Jahre später als Album entstanden ist, stellt eine unbedingt Rookie-untypische Veröffentlichung dar. In 13 Songs erzählt Huck Blues kompositorisch

komplexe Geschichten, die mit einer bemerkenswerten instrumentalen Vielfalt, stilistischen Detailliebe und soundtechnischem Perfektionismus zu überzeugen wissen. Von leise, behutsam, beinahe balladesk bis zu orchestral anmutender Größe reicht die Spannweite – und das gerne auch mal innerhalb eines Songs. Eine selten dichte Atmosphäre erzeugt Sebastian mit einem knappen Dutzend Instrumenten, die er alle selbst beherrscht und bis auf wenige Ausnahmen für das Album eingespielt hat. Und wäre da nicht noch seine Stimme – nennen wir sie mal eine Laune der Natur: tief, rau bis rauchig, stark wie brüchig –, müsste man ‚nur‘ von einem bemerkenswerten Instrumentalmusiker sprechen.
So aber verneigt sich Huck Blues vor Größen wie Leonard Cohen und Tom Waits, erinnert manchmal an Calexico ebenso wie Beirut oder Bob Seger. Keine einfache Schublade, aber jederzeit inspiriert und inspirierend.

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